{"id":238,"date":"2013-12-19T13:24:16","date_gmt":"2013-12-19T12:24:16","guid":{"rendered":"http:\/\/frauenhaus-celle.de\/?page_id=238"},"modified":"2019-02-15T11:32:20","modified_gmt":"2019-02-15T10:32:20","slug":"238-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/?page_id=238","title":{"rendered":"30 Jahre Frauenhaus"},"content":{"rendered":"<p>Drei Jahrzehnte f\u00fcr Frauen, die Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt wurden, 30 Jahre Engagement f\u00fcr geschlagene, bedrohte und diskriminierte Frauen mit ihren Kindern. Das ist die Bilanz des Celler autonomen und anonymen Frauenhauses in diesem Jahr. In dieser Zeit hat sich das Celler Frauenhaus vom einstmals mi\u00dftrauisch beobachteten, ausgegrenzten, ja sogar bek\u00e4mpften Projekt zu einer akzeptierten und anerkannten Institution entwickelt. Darauf k\u00f6nnen wir stolz sein und uns so auch in unserer Stadt pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_240\" aria-describedby=\"caption-attachment-240\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-240\" src=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J1.jpg\" alt=\"FH 30J1\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J1.jpg 400w, https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 85vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-240\" class=\"wp-caption-text\">Die Gru\u00dfworte von Oberb\u00fcrgermeister Mende und Landrat Wiswe zeigen die Akzeptanz der Frauenh\u00e4user und die Bereitschaft zu einer weiteren Unterst\u00fctzung.<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_241\" aria-describedby=\"caption-attachment-241\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-241\" src=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J2.jpg\" alt=\"FH 30J2\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J2.jpg 400w, https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/FH-30J2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 85vw, 400px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-241\" class=\"wp-caption-text\">Auch die Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und vom Landkreis gratulierten zum Jubil\u00e4um. Hier Frau L\u00fcters (Stadt Celle) mit der Vorsitzenden des Frauenhaus e. V. Amei Wiegel<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Spende-Lions.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-487\" src=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Spende-Lions.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Spende-Lions.jpg 400w, https:\/\/frauenhaus-celle.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Spende-Lions-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 85vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine gro\u00dfz\u00fcgeige Spende brachten der Lions Club Celle-Residenzstadt mit. Jutta Krumbach und Florian Krause \u00fcberreichten den Scheck an Amei Wiegel.<\/p>\n<p>Der Blick auf die W\u00fcrde einer geschundenen, verfolgten und diskriminierten Frau war in den Anf\u00e4ngen des Celler Frauenhauses ein deutlich anderer. Die \u201eArbeitsgemeinschaft deutscher Frauen- und Kinderschutzh\u00e4user\u201c verbreitete\u00a0 1981 die Auffassung, dass \u201e mi\u00dfhandelte Frauen in der Mehrzahl unfertige, labile und unentschlossene Frauen\u201c seien. Den damals entstehenden autonomen Frauenh\u00e4usern warf die Arbeitsgemeinschaft vor, sie verleiteten die schutzsuchenden Frauen dazu, den Familienzusammenhalt zu zerst\u00f6ren. Schutzh\u00e4user, die unter dem Dach einer Wohlfahrtsorganisation arbeiteten, fanden eher Anerkennung.<br \/>\nSo auch in Celle.<\/p>\n<p>Nach einem Dreivierteljahr Diskussion unter einer Handvoll engagierter Frauen entstand im November 1983 das Frauenhaus Celle, dazu wurde ein Verein gegr\u00fcndet, damit man unabh\u00e4ngig\u00a0 arbeiten konnte-\u00a0 autonom, sprich selbstverwaltet &#8211;\u00a0 nichts anderes bedeutet n\u00e4mlich der Begriff\u00a0 autonom. Ausschlie\u00dflich mit Spenden, geschenkten M\u00f6beln und ehrenamtlichem Einsatz entstand eine Anlaufstelle f\u00fcr geschlagene Frauen &#8211; und sie wurde sofort in Anspruch genommen. Um finanzielle Unterst\u00fctzung mussten die Frauenhaus Aktiven jahrelang k\u00e4mpfen, dann kam erstmals ein sp\u00e4rlicher Zuschu\u00df von der Stadt, das Arbeitsamt genehmigte eine befristete\u00a0 Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahme.<\/p>\n<p>Die Stadt engagierte sich damals allerdings f\u00fcr eine alternative Unterbringung f\u00fcr schutzsuchende Frauen &#8211; unter dem Dach einer Wohlfahrtsorganisation, versteht sich. Diese wurde auch gro\u00dfz\u00fcgig finanziert.<br \/>\nDie autonomen Frauen k\u00e4mpften weiter um Gelder und Anerkennung. Obgleich auch dann auf Landesebene die Frauenh\u00e4user anerkannt und finanziert wurden, dauerte es in Celle sieben Jahre, bis die ideologischen Anfeindungen und das politische Misstrauen \u00fcberwunden werden konnten.<\/p>\n<p>Seitdem finden bei uns Jahr f\u00fcr Jahr zwischen 60 und 80 Frauen und Kinder Zuflucht und Unterst\u00fctzung. Das sind, aufgerechnet auf drei Jahrzehnte, ein kleiner Stadtteil von Celle. Sie werden heute ausschlie\u00dflich von ausgebildeten Kr\u00e4ften betreut, ihnen wird Hilfe zur Selbsthilfe angeboten, sie verbleiben im Schnitt drei Monate im Haus bis sie einen Weg f\u00fcr sich gefunden haben.<br \/>\nDieser Weg f\u00fchrt sie zu \u00fcber 80 % in ein eigenst\u00e4ndiges, selbstbestimmtes Leben, weg von der fr\u00fcheren Gewaltbeziehung. Diese Zahl ist der Lohn f\u00fcr unser Engagement, sie macht uns stolz und spornt uns an &#8211; die Mitarbeiterinnen im Haus und die Frauen im Vereinsvorstand.<\/p>\n<p>Damals wie heute gibt es unseren Notruf, rund um die Uhr- \u00fcbrigens seit 30 Jahren mit derselben Rufnummer. Dem Mitarbeiterteam kann nicht oft genug gedankt und hohe Anerkennung ausgesprochen werden f\u00fcr diese Arbeit, die sie ehrenamtlich leisten.<\/p>\n<p>Und heute?<\/p>\n<p>Beide Einrichtungen arbeiten immer noch, sie werden finanziert von Land, Kommune und Landkreis. Die Arbeit wird inzwischen anerkannt und die Notwendigkeit der Einrichtungen ist unbestritten.<br \/>\nDie gesetzlichen Grundlagen haben sich deutlich verbessert.<br \/>\nGewaltschutzgesetz, die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe, der eigenst\u00e4ndige Aufenthaltsstatus von ausl\u00e4ndischen Ehefrauen \u2013 das alles sind Verbesserungen, die das Thema deutlich benennen und klarmachen, dass diese unsere\u00a0 Gesellschaft h\u00e4usliche Gewalt nicht akzeptiert.<br \/>\nDie Finanzierung hat sich verbessert in den zur\u00fcckliegenden Jahrzehnten, obgleich die Schutzeinrichtungen noch immer deutlich unterfinanziert sind und mit der Pflicht zur j\u00e4hrlichen Antragstellung gleichgestellt werden mit Projekten. Projekte sind kurzfristig angelegt, die Frauenh\u00e4user arbeiten seit Jahrzehnten!<br \/>\nDie Betreuung von Frauen und Kindern im Frauenhaus ist professioneller &#8211; heute arbeiten nur ausgebildete Fachkr\u00e4fte bei uns.<br \/>\nDas Problem h\u00e4uslicher Gewalt wird inzwischen ein wenig mehr herausgeholt aus der\u00a0 Tabuzone als fr\u00fcher. Es wird st\u00e4rker dar\u00fcber berichtet, Filme und TV-Sendungen sprechen es an.<\/p>\n<p>Und trotzdem kommen Jahr f\u00fcr Jahr die Frauen und Kinder in unser anonymes Frauenhaus. Die Aufnahmezahlen sind eher gestiegen\u00a0 Immer wieder kommt es vor, dass im Haus kein Platz frei ist. Dann m\u00fcssen Ausweichl\u00f6sungen gesucht und in andere Einrichtungen weitervermittelt werden.<br \/>\nIm Durchschnitt halten es Frauen sieben Jahre in einer Gewaltbeziehung aus, bevor sie sich trauen auszubrechen. Jede vierte Frau in Deutschland hat in ihrem Leben schon Gewalt erfahren.<br \/>\nBei aller Verbesserung der Rahmenbedingungen f\u00fcr unsere Arbeit gegen h\u00e4uslichen Gewalt. Sie ist auch heute noch mitten unter uns. Sie ist kein \u201eRandgruppenproblem\u201c, wie es gerne abgetan wird, sie ist kein \u201eUnterschichtenthema\u201c, wie es oft in Gespr\u00e4chen erz\u00e4hlt wird und sie ist kein Problem das vor allem unsere Mitb\u00fcrgerinnen mit Migrationshintergrund zutrifft. Die j\u00e4hrlichen Statistiken sprechen eine andere Sprache.<\/p>\n<p>Warum also muss wie vor 30 Jahren Frauen Schutz geboten werden in einem Haus mit geheim gehaltener Adresse, m\u00fcssen Frauen und Kinder sich verstecken vor M\u00e4nnern, die Gewalt f\u00fcr ein legitimes Mittel des St\u00e4rkeren halten, die ihre Machtanspr\u00fcche mit Schl\u00e4gen, Drohungen und Vergewaltigung ausleben?<br \/>\nViele Frauen, die Annette Schiffmann f\u00fcr die Ausstellung &#8222;Die H\u00e4lfte des Himmels&#8220; interviewt hat, sprechen es aus: \u201eWenn doch nur die Menschen nicht immer Macht haben und Macht aus\u00fcben wollten, dann w\u00e4re auch Gewalt kein Thema mehr.\u201c<br \/>\nEin frommer Wunsch, meinen sicher viele, der aber wenig mit der Realit\u00e4t zu tun hat.<br \/>\nDas ist wohl richtig.<br \/>\nAber ist das die ganze Antwort?<br \/>\nVor 30 Jahren war es legitim, dass Kinder von Erwachsenen \u201egez\u00fcchtigt\u201c wurden, wie man es nannte. Eltern wurden nicht belangt, wenn sie ihre Kinder schlugen.<br \/>\nDas wird heute nicht mehr akzeptiert &#8211; und das ist gut so.<br \/>\nWann ist es in unserer Gesellschaft so weit, dass Gewalt die gegen Frauen ausge\u00fcbt wird von V\u00e4tern, Br\u00fcdern, Ehem\u00e4nnern oder Partnern, nicht mehr geduldet wird?<\/p>\n<p>Das sollte das Ziel sein f\u00fcr die n\u00e4chsten 30 Jahre. H\u00e4usliche Gewalt wird ge\u00e4chtet, sie muss inakzeptabel werden, ihre Ablehnung muss so selbstverst\u00e4ndlich werden wie das heutige Rauchverbot im Restaurant. Schlagende M\u00e4nner m\u00fcssen soviel \u00f6ffentliche Verachtung erfahren wie heute Kindersch\u00e4nder.<br \/>\nDie Gesetze dazu sind da.\u00a0 Sie m\u00fcssen nur gemeinsam noch mehr ausgef\u00fcllt und angewendet. Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen! Werden Sie zu Verb\u00fcndeten!<br \/>\nIn der t\u00e4glichen Arbeit hat das Frauenhaus heute schon starke Verb\u00fcndete. Da ist die Polizei, ganz besonders die Celler Polizei, Jugendamt und Jobcenter, \u00c4rzte, Anw\u00e4ltinnen, Schulen und Kitas, die Opferhilfe L\u00fcneburg. Das ist gut und das tut den Frauen gut. Das st\u00e4rkt die Arbeit gegen Gewalt.<br \/>\nAber ist eine Stigmatisierung der h\u00e4uslichen Gewalt w\u00fcnschenswert, noch mehr Hinschauen und \u00f6ffentliches Anprangern, noch mehr Ablehnung von Gewaltstrukturen in unserer Gesellschaft und in unseren Familien.<\/p>\n<p>W\u00fcnschenswert ist\u00a0 auch mehr Ansprache an und Arbeit mit den T\u00e4tern. Auch sie brauchen oft Hilfe, zumindest Hilfsangebote und professionelle Wege aus dem Gewaltverhalten heraus.<br \/>\nDiese Arbeit k\u00f6nnen allerdings die Frauenh\u00e4user nicht auch noch leisten. Dazu sind wir Tag f\u00fcr Tag zu gefordert f\u00fcr die Frauen.<br \/>\nDie Frage nach \u201eM\u00e4nnerh\u00e4usern\u201c wird oft gestellt. Ja, sie machen wohl Sinn, M\u00e4nner tun sich noch viel schwerer, zuzugeben, dass die von Frauen geschlagen und misshandelt wurden. Allerdings m\u00fcssen wir auf die real existierende Statistik schauen: Mehr als 90 % der h\u00e4uslichen Gewalt geht von M\u00e4nnern aus.<\/p>\n<p>Die Arbeit ist auch nach 30 Jahren noch nicht getan. Sie bedeutet t\u00e4glichen Einsatz und Beharrlichkeit. In diesem Bewusstsein ziehen wir vor den mutigen Celler Frauen von 1983 den Hut und danken ihnen f\u00fcr ihren Einsatz unter ungleich schwierigeren Verh\u00e4ltnissen.<br \/>\nNur wenige Frauen aus den Anfangstagen sind noch mit dabei. Stellvertretend m\u00f6chte ich die langj\u00e4hrige Leiterin und Vorsitzende des Frauenhauses, Renate Linde, ehemals Krepela nennen. Zu den Mitbegr\u00fcndern geh\u00f6ren auch Godula Hepper, Joachim Schulze, aktive Kommunalpolitiker aus der SPD bis in die heutigen Tage.<\/p>\n<p>Vor 10 Jahren wurde das Frauenhaus neu aufgestellt. Mit der damaligen Vorsitzenden, Kathrin Schmandt-Rommel wurde unsere Einrichtung professionalisiert, auf gesunde finanzielle Beine gestellt und von ihr mit hoher Kompetenz organisiert. Von ihr ging die Idee aus, zur St\u00e4rkung der Einrichtung eine Stiftung ins Leben zu rufen und mit kraftvoller \u00d6ffentlichkeitsarbeit daf\u00fcr Spenden zu sammeln. Sie hat damit vorbildhaft begonnen und den Grundstein gelegt f\u00fcr die Stiftung Frauenhaus Celle, die vor zwei Jahren gegr\u00fcndet wurde. Gerne h\u00e4tten wir sie bei diesem Jubil\u00e4um dabei gehabt, aber wir mussten vor einigen Wochen Abschied von ihr nehmen.<\/p>\n<p>Ein Projekt der Stiftung ist die Beratungsstelle FEROXIA, in der kostenfreie und anonyme Beratung f\u00fcr Frauen angeboten wird, unabh\u00e4ngig von politischer, religi\u00f6ser oder nationaler Zugeh\u00f6rigkeit. Die Beratung ist kostenfrei und anonym.<\/p>\n<p>Der Dank des Frauenhauses gilt den Spendern, von der Sachspende &#8211; Kleidung, Eintrittskarten, Lebensmittel, M\u00f6bel, bis hin zum Geld. Von den zahlreichen spendablen Unternehmen und Organisationen werden an dieser Stelle nur einige genannt. So die Soroptimistinnen, Lions, die Landfrauen im Kreis Celle, die Mitarbeiter der SVO oder flow consulting. Die Auszubildenden des Edeka auf dem Telefunkengel\u00e4nde ebenso wie die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des \u201eRun for Life\u201c am Ernestinum.<br \/>\nEin herzlicher Dank geht auch an die Mitarbeiterinnen des Frauenhausteams, die sich f\u00fcr die Bewohnerinnen engagieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Jahrzehnte f\u00fcr Frauen, die Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt wurden, 30 Jahre Engagement f\u00fcr geschlagene, bedrohte und diskriminierte Frauen mit ihren Kindern. 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